Zugverkehr läuft nach Sperrung zwischen Emmendingen & Denzlingen wieder an – Ursache: Tödlicher Personenunfall

Ein tödlicher Personenunfall hat den Bahnverkehr auf der Rheintalbahn am Donnerstag über mehrere Stunden erheblich beeinträchtigt. Die Strecke zwischen Emmendingen und Denzlingen war von einer fast vier Stunden langen Sperrung betroffen, zahlreiche Reisende mussten lange warten.

Die Störung begann gegen 16.30 Uhr. Laut Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein kam es entlang der Strecke zu einem Personenunfall mit tödlichem Ausgang.

Während der Sperrung endeten Regionalzüge teilweise bereits in Emmendingen oder Riegel-Malterdingen. Fernzüge aus Richtung Norden wurden unter anderem in Offenburg, Baden-Baden oder Karlsruhe zurückgehalten.

Zwischen Denzlingen und Emmendingen wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisende aus Freiburg konnten bis Denzlingen außerdem die S2 der Elztalbahn nutzen.

Am Freiburger Hauptbahnhof strandeten zahlreiche Fernreisende. Seit kurz nach 20 Uhr läuft der Bahnverkehr langsam wieder an. Die Folgen der stundenlangen Sperrung sind jedoch weiterhin deutlich spürbar.

Am Abend waren mehrere Züge stark verspätet. Laut der angezeigten Abfahrtstafel erreichte ein ICE nach Basel zeitweise eine Verspätung von mehr als zweieinhalb Stunden. Auch weitere Fern- und Regionalzüge waren deutlich verspätet oder fielen aus.

Reisende müssen laut den bisherigen Informationen noch den gesamten Abend mit Verspätungen, Änderungen und weiteren Zugausfällen rechnen.
(Bericht via breisgau.live)